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Futures-Trading

Bitget-Leitfaden für Anfänger – So vermeiden Sie eine Liquidation beim Futures-Trading

2025-12-10 07:42277445

[Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten]

Futures-Trading ist mit hoher Leverage und einem hohen Risiko verbunden. Eines der größten Risiken ist die Liquidation, bei der Ihre Position zwangsweise geschlossen und Ihre Margin vollständig aufgebraucht wird. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie eine Liquidation vermeiden können, indem er sich auf 4 Schlüsselbereiche konzentriert: Kapitalmanagement, Trading-Strategie, Echtzeitüberwachung und die richtige Einstellung als Trader. Er ist für alle gedacht – vom Anfänger bis zum Profi.

1. Die Liquidation beim Futures-Trading

Was ist eine Liquidation beim Futures-Trading?

Eine Liquidation erfolgt, wenn Ihr Margin-Saldo für das Futures-Trading nicht mehr ausreicht, um Ihre Verluste zu decken. Um weitere Verluste zu verhindern, schließt die Börse Ihre Position automatisch – wodurch Ihr Konto oft einen Saldo von 0 aufweist. Dies geschieht in der Regel bei hoher Marktvolatilität, insbesondere wenn Sie übermäßig viel Leverage verwenden oder Ihr Risiko nicht effektiv verwalten.

Beispielszenario: Liquidationsverfahren

Details zu Nutzer A:

Startkapital: 10.000 $

Leverage: 10-fach

Position: Long BTC

Einstiegspreis: 50.000 $

Liquidationsverfahren:

1. BTC fällt auf 45.000 $ (eine Bewegung um 10 %; der tatsächliche Liquidationspreis kann aufgrund von Margin-Anforderungen, Gebühren, Finanzierungsraten und Marktbedingungen variieren).

2. Bei 10-facher Leverage führt ein Kursverlust von 10 % zum Verlust des gesamten Startkapitals (100.000 × 10 % = 10.000).

3. Die Börse liquidiert die Position. Nutzer A verliert die gesamten 10.000 $.

4. Wenn der Preis weiter fällt, kann es zu einem Sicherheitenengpass kommen.

Gründe für die Liquidation

Die Liquidation wird durch unerwartete Kursschwankungen ausgelöst, die Ihre Margin aufbrauchen. Leverage verstärkt sowohl Gewinne als auch Verluste, sodass selbst kleine nachteilige Bewegungen schnell zu großen Verlusten führen können. Häufige Ursachen sind folgende:

Ursache

Beispiel

Schlüsselproblematik

Übermäßig viel Leverage

10-fache Long-Position für BTC (10 % Margin); ein Kursrückgang um 10 % = sofortige Liquidation

Eine hohe Leverage lässt keinen Spielraum für Volatilität und selbst geringfügige Bewegungen können zu einer Liquidation führen.

Kein Stop-Loss

Der Trader hatte keinen Stop-Loss gesetzt, während der BTC‑Kurs weiter fiel, was zu einem vollständigen Margin‑Verlust und schließlich zur Liquidation führte.

Ohne Stop-Loss kann das Halten während eines Abwärtstrends zu schweren, unkontrollierbaren Verlusten führen.

Vergrößerung von Positionen mit nicht realisierten Gewinnen

Das Aufstocken von Long-Positionen bei steigendem BTC-Kurs erhöht den Liquidationspreis, wodurch kleine Rückgänge riskant werden.

Der Ausbau einer profitablen Position erhöht den Liquidationspreis und verringert Ihren Puffer für Abwärtsbewegungen des Marktes.

2. 4 wichtige Strategien zur Vermeidung einer Liquidation

Strategie 1: durchdachtes Kapitalmanagement

Effektives Kapitalmanagement ist Ihre erste Verteidigungslinie. Zu den wichtigsten Grundsätzen gehören:

1. Kontrolle Ihrer Positionsgröße

• Begrenzen Sie das Risiko pro Trade auf 1–2 % Ihres Kontos. Beispiel: Bei einem Konto mit 10.000 $ sollten Sie die Verluste pro Trade auf 100–200 $ begrenzen.

2. Wohlüberlegte Auswahl der Leverage

• Anfänger: Beschränken Sie sich auf 5- bis 10-fache Leverage.

• Risikoreiches Trading: Bei 20-facher Leverage kann eine Kursbewegung von 5 % Ihre Position liquidieren. Erfahrene Trader können die Leverage zwar entsprechend ihrer Risikobereitschaft anpassen, jedoch ist es im Allgemeinen ratsam, 20-fache Leverage nicht zu überschreiten.

3. Effektives Margin-Management

• Halten Sie Ihre Erhaltungsmarginquote unter 80 %.

• Legen Sie 20 % Ihres Kontosaldos als Notfall-Assets beiseite.

• Erhöhen Sie Ihre Margin für Trades, die Sie über Nacht halten, um zusätzliche 10–15 %.

Strategie 2: Aufbau eines soliden Trading-Systems

1. Stop-Loss festlegen: 3 praktische Methoden zur Begrenzung von Verlusten

Fixierter Stop-Loss (ideal für Anfänger):

• Wenn sich BTC normalerweise 1.000 Punkte pro Tag bewegt, setzen Sie Ihren Stop-Loss auf 500–800 Punkte, um zu vermeiden, dass Sie durch normale Volatilität ausgestoppt werden.

• Tipp: Halten Sie immer einen sicheren Abstand zwischen Ihrem Stop-Loss und dem geschätzten Liquidationspreis ein, um eine Liquidation sowie einen Sicherheitenengpass zu vermeiden.

Technischer Stop-Loss (basierend auf Chart-Niveaus):

• Setzen Sie Ihren Stop-Loss 1–2 % unterhalb der wichtigsten Supportniveaus, die Sie anhand von Candlestick-Charts ermittelt haben.

Kapitalbasierter Stop-Loss (basierend auf dem Verlust pro Trade):

• Begrenzen Sie Ihren maximalen Verlust pro Trade auf 1 % Ihres Kontos. Beispiel: Bei einem Konto mit 10.000 $ beträgt Ihr maximaler Verlust pro Trade 100 $. Verwenden Sie diesen Ansatz, um Ihren Stop-Loss basierend auf der Positionsgröße zu berechnen.

2. Take-Profit-Strategie: Gewinne sichern und Verluste reduzieren

• Legen Sie ein günstiges Risiko-Ertrags-Verhältnis fest (Ziel: 1:2): Wenn Ihr Stop-Loss bei 500 Punkten liegt, sollte Ihr Take-Profit-Ziel mindestens 1.000 Punkte betragen.

• Gewinn mitnehmen bei Erreichen des Widerstandsniveaus: Wenn der Kurs frühere Höchststände oder wichtige Widerstandszonen erreicht, sollten Sie eine Teilgewinnmitnahme in Betracht ziehen.

• In Tranchen herausskalieren (Gewinne sichern und Raum für weitere Kursanstiege lassen): Schließen Sie zunächst 50 % der Position und setzen Sie dann einen Trailing-Stop für den Rest – z. B. automatisches Schließen bei einem Kursrückgang um 2 %.

3. Diversifizierung Ihrer Positionen

Traden Sie mehrere Assets (3–5 nicht miteinander verbundene Coins):

• Verteilen Sie Ihre Positionen auf wichtige Assets wie BTC und ETH und beziehen Sie Sektoren wie DeFi oder Memecoins mit ein, um die Auswirkungen eines einzelnen Preisverfalls auf Ihr Portfolio zu reduzieren.

Verwenden Sie eine Multi-Zeitrahmen-Strategie (Kombination von kurz- und mittelfristigen Trades):

• Nutzen Sie kurzfristige Trades, um Intraday-Bewegungen zu erfassen, und mittelfristige Trades, um breitere Trends zu nutzen – so vermeiden Sie verpasste Chancen und übermäßiges Trading.

Kombinieren Sie verschiedene Strategien (Trendfolge + Trendumkehr):

• Weisen Sie einen Teil Ihres Kapitals der Verfolgung von Markttrends zu und halten Sie einen Teil bereit, um bei überverkauften Kursen zu kaufen. Dies trägt dazu bei, Risiken in unterschiedlichen Marktumfeldern auszugleichen.

Strategie 3: Echtzeitbeobachtung des Marktes

1. Preisalarm-System aufbauen

Preisalarme einrichten:

• Verwenden Sie In-App-Tools oder Plattformen wie TradingView, um Benachrichtigungen für wichtige Niveaus festzulegen, z. B. in der Nähe Ihres Stop-Loss (29.800 $), Ihrer Margin-Schwelle (150 %) oder technischer Supportzonen.

• Beispiel: Wenn Ihr BTC-Stop-Loss bei 29.500 $ liegt, richten Sie einen Preisalarm bei 29.700 $ ein, damit Sie Zeit haben, den Trade manuell zu schließen.

2. Marktbewegungen verfolgen

• Makroökonomische Ereignisse: Beobachten Sie Änderungen der Zentralbankpolitik, geopolitische Risiken und wichtige Datenveröffentlichungen (z. B. NFP, CPI), da diese zu starken Marktschwankungen führen können. Beispiel: Im Jahr 2023 wurden mehrere Krypto-Preisabstürze durch regulatorische Nachrichten im Zusammenhang mit der SEC verursacht. Eine frühzeitige Expositionsreduzierung hätte die Liquidation verhindern können.

• Volatilitätsveränderungen: Wenn die tägliche Schwankungsbreite von BTC 10 % überschreitet, sollten Sie eine Verringerung Ihrer Position oder eine vollständige Aussetzung des Tradings in Betracht ziehen.

• Plattform-Updates: Achten Sie auf Ankündigungen der Börse, etwa Margin-Anpassungen, Vertragsabläufe oder Systemwartungen, um unerwartete Risiken zu vermeiden.

3. Risikomanagement-Tools verwenden

• Liquidationsrechner: Geben Sie Ihre Leverage, Ihre Positionsgröße und Ihren Einstiegspreis ein, um Ihren Liquidationspreis zu schätzen. Stellen Sie sicher, dass Ihr Stop-Loss deutlich über dem Liquidationspreis liegt.

• Auto-Deleveraging: Bitget reduziert Ihre Positionsgröße, wenn Ihre Margin-Quote sinkt, und hilft so, das Risiko einer Liquidation zu verringern.

• API-basierte Überwachung: Fortgeschrittene Nutzer können API-Tools verwenden, um Strategien zum automatischen Schließen von Positionen für extreme Marktbedingungen zu implementieren.

Strategie 4: Stärkung Ihrer Trading-Mentalität

Emotionales Traden ist einer der häufigsten Gründe für eine Liquidation. Disziplin ist unerlässlich.

1. Halten Sie sich strikt an Ihren Plan

• Legen Sie klare Regeln für jeden Trade fest (Einstieg, Stop-Loss, Take-Profit) und notieren Sie diese auf Papier oder digital. Vermeiden Sie es, Ihren Plan spontan zu ändern.

• Beispielplan: Long für BTCUSDT bei 30.000 $, Stop-Loss bei 29.500 $, Take-Profit bei 31.000 $, maximales Risiko 1 % (100 $).

• Überprüfen Sie anschließend jeden Trade, um sicherzustellen, dass Sie Ihren Plan eingehalten haben.

2. Verluste akzeptieren

• Betrachten Sie kleine Verluste als Teil des Spiels. Legen Sie ein tägliches Verlustlimit fest (z. B. 3 %) und hören Sie auf zu traden, sobald dieses erreicht ist.

• Vermeiden Sie „Rache-Trading“ oder die Erhöhung Ihrer Positionsgrößen nur zum Zweck des Verlustausgleichs.

3. FOMO und Angst kontrollieren

• FOMO (Fear of missing out): Jagen Sie nicht blindlings Pumps hinterher. Warten Sie auf einen Rückgang oder eine Bestätigung, bevor Sie einsteigen.

• Angst: Tätigen Sie bei Kursstürzen keine Panikverkäufe. Halten Sie sich an Ihren Stop-Loss-Plan und vermeiden Sie emotionale Entscheidungen.

4. Trades simulieren

• Anfänger sollten ein Demo-Konto nutzen, um Strategien zu testen und sich mit Leverage, Stop-Loss und Marktvolatilität vertraut zu machen.

• Simulieren Sie realistische Kapitalbeträge (wenn Sie beispielsweise mit 10.000 $ traden möchten, verwenden Sie denselben Betrag im Rahmen Ihres Demo-Kontos), um Ihre Denkweise an die realen Bedingungen anzupassen.

3. Spezielle Liquidationsszenarien und Gegenmaßnahmen

Beispiel

Merkmale

Reaktionsstrategien

Flash-Crash

• Der Kurs durchbricht sofort die Stop-Loss-Marke

• Die Liquidität versiegt vorübergehend

• Oft ausgelöst durch bedeutende makroökonomische Ereignisse

1. Verwenden Sie Market-Stop-Losses anstelle von Limit-Stop-Losses2. Vermeiden Sie das Traden in Zeiten hoher Volatilität (z. B. 30 Minuten vor und nach der Veröffentlichung wichtiger Daten)3. Verwenden Sie weniger als die 3-fache Leverage4. Setzen Sie einen Puffer-Stop-Loss (z. B. Ziel-SL bei 29.500, tatsächlicher SL bei 29.300)

Kapitalerosion durch Finanzierungsgebühren

• Längere Haltezeiten erhöhen die Kosten

• Die Margin schwindet langsam

• Häufig bei starken einseitigen Trends

1. Wechseln Sie zur Intraday-Trading-Strategie2. Wählen Sie Futures mit niedrigeren Finanzierungsgebühren3. Gehedgte Positionen (z. B. Spot- vs. Futures-Hedging)

Kettenliquidation

• Mehrere miteinander korrelierte Assets stürzen gleichzeitig ab

• Cross-Asset-Margin verteilt das Risiko über Positionen hinweg

• Das Gesamtrisiko des Kontos steigt sprunghaft an

1. Traden Sie weniger korrelierte Assets, um das „Ansteckungs“-Risiko zu begrenzen2. Legen Sie ein maximales Drawdown-Limit für Ihr Gesamtkonto fest (z. B. ≤ 10 %)3. Verwenden Sie Unterkonten, um Risiken zu isolieren und Exposition separat zu verwalten

4. Wichtige Fragen zur Liquidation

Q1: Kann ich nach der Liquidation noch verbleibende Assets zurückerhalten?

A: In den meisten Fällen nicht. Wenn eine Position liquidiert wird, wird die verbleibende Margin an den Versicherungsfonds von Bitget überwiesen. Der Fonds übernimmt die liquidierte Position und rechnet sie ab. Wenn der Ausstieg zu einem Gewinn führt, erhöht sich der Fonds; wenn er zu einem Verlust führt, wird dieser vom Fonds absorbiert. Der Versicherungsfonds von Bitget dient dazu, das mit den Liquidationen von Nutzern verbundene Marktrisiko abzudecken.

Q2: Wie wird der Liquidationspreis bei verschiedenen Leverage-Niveaus berechnet?

A: Der Liquidationspreis wird von mehreren Faktoren beeinflusst:

• Leverage: Eine höhere Leverage führt dazu, dass Ihr Liquidationspreis näher am Einstiegspreis liegt.

• Margin-Quote: Definiert durch die Mindesterhaltungsanforderung der Plattform.

• Positionsrichtung: Bei Long-Positionen liegt der Liquidationspreis unter dem Einstiegspreis. Bei Short-Positionen liegt der Liquidationspreis über dem Einstiegspreis.

Tipp: Verwenden Sie den integrierten Rechner von Bitget, um Ihren Liquidationspreis im Voraus einzuschätzen.

Q3: Warum wurde meine Position liquidiert, obwohl mein Stop-Loss nicht ausgelöst wurde?

A: Der von der Börse angegebene „geschätzte Liquidationspreis” dient nur als Referenz. Die tatsächliche Liquidation kann aus folgenden Gründen früher erfolgen:

• Geringe Liquidität: Bei hoher Volatilität können dünne Orderbücher zu Slippage führen, wodurch eine vorzeitige Liquidation ausgelöst wird.

• Gebühren und Finanzierungsraten: Finanzierungsgebühren (z. B. für Perpetual-Futures) und Transaktionskosten verringern schrittweise Ihre Margin und erhöhen so Ihr effektives Liquidationsrisiko.

• Risikomanagementsystem von Bitget: Wenn Ihre Margin-Quote sich dem kritischen Schwellenwert nähert, kann Bitget eine Teilliquidation einleiten, um das Risiko zu reduzieren. Dies soll Verluste minimieren und einen Teil Ihrer Position erhalten, was vor Erreichen des angezeigten Liquidationspreises geschehen kann.

Q4: Warum finde ich meinen Liquidationspreis nicht auf dem Candlestick-Chart?

A: Der angezeigte Liquidationspreis ist ein geschätzter Referenzwert, der auf Ihrer Position und Ihrer Margin basiert. Er stellt den Marktpreis dar, bei dem Ihr Konto-Eigenkapital nach Berücksichtigung des nicht realisierten P&L theoretisch 0 erreichen würde. Da es sich hierbei um einen berechneten Referenzwert und nicht um einen tatsächlich ausgeführten Trade handelt, erscheint der Preis nicht im Chart.

Q5: Wie sollte ich meine Denkweise nach einer Liquidation anpassen?

A: Erwägen Sie die folgenden Schritte:

1. Nehmen Sie sich eine Auszeit: Unterbrechen Sie das Trading für mindestens einen ganzen Tag, um emotional getriebene Entscheidungen zu vermeiden.

2. Überprüfen Sie den Vorfall gründlich: Protokollieren Sie die Ursache für die Liquidation. (War die Leverage zu hoch? Wurde kein Stop-Loss gesetzt? Haben Sie die Situation schlecht eingeschätzt?)

3. Üben Sie im Demo-Modus: Testen Sie neue Strategien mit einem simulierten Konto.

4. Starten Sie vorsichtig neu: Wenn Sie wieder mit dem Live-Trading beginnen, starten Sie mit kleinen Positionen sowie geringer Leverage und steigern Sie diese Aspekte schrittweise, während Sie Ihr Selbstvertrauen wieder aufbauen.

Q6: Bei welcher Margin-Quote sollte ich mehr Margin hinzufügen?

A: Bei Bitget wird die Margin-Quote wie folgt berechnet: Margin-Quote = Erhaltungsmargin ÷ Margin-Saldo. Je höher die Margin-Quote ist, desto größer ist das Risiko. Wir empfehlen Ihnen, Ihre Margin gestaffelt nach den folgenden Warnstufen zu verwalten:

• 80–90 % (Alarmstufe Gelb): Sie erhalten eine E-Mail-Warnung von der Plattform. Erwägen Sie, Ihre Positionen zu reduzieren oder weitere Assets hinzuzufügen.

• 100 % (Alarmstufe Rot): Das System beginnt mit der Teilliquidation, um das Risiko zu kontrollieren.

• Über 100 % (Liquidationsstufe): Auto-Deleveraging wird ausgelöst. Wenn Ihre Position auf die niedrigste Stufe reduziert wird, wird der verbleibende Teil über den Versicherungsfonds zum Konkurspreis ausgeführt.

Bitget wendet als Risikomanagementmaßnahme eine schrittweise Deleveraging-Methode an, um Nutzern dabei zu helfen, Verluste zu minimieren und ihre Positionen zu halten.

1. Order-Stornierung: Im Isolated-Margin-Modus werden nur offene Orders storniert, die mit der betroffenen Position verbunden sind. Im Cross-Margin-Modus werden alle offenen Orders – einschließlich derjenigen aus Isolated-Positionen – storniert.

2. Positionsausgleich (Netting): Gegensätzliche Positionen in Handelspaaren werden ausgeglichen (mit Ausnahme von Isolated-Margin).

• Falls Sie Cross-Margin verwenden und gegensätzliche Positionen für dasselbe Paar halten, werden diese ausgeglichen, um die Exposition zu reduzieren.

3. Teilliquidation: Positionen werden jeweils um eine Stufe reduziert (mit Ausnahme von Isolated-Margin-Positionen).

• Wenn Sie sich auf Stufe 2 oder höher befinden, versucht das System, Ihre Position teilweise zu liquidieren, bevor es mit der vollständigen Liquidation fortfährt.

4. Vollständige Liquidation: Die verbleibenden Positionen werden über den Versicherungsfonds zum Konkurspreis ausgeführt (ohne Isolated-Margin).

• Bei Stufe-1-Nutzern ohne offene Orders liquidiert das System die verbleibenden Positionen zum Konkurspreis, wenn die Erhaltungsmarginquote (Maintenance Margin Rate, MMR) 100 % erreicht, und rechnet den Trade mit dem Versicherungsfonds ab.

• Der Konkurspreis ist der Preis, bei dem der Kontosaldo des Nutzers auf 0 sinkt, und wird in der Regel nicht im Candlestick-Chart angezeigt.

5. Zusammenfassung und Empfehlungen

Um eine Liquidation zu vermeiden, ist ein umfassendes Risikomanagement erforderlich. Beginnen Sie mit dem Kapitalmanagement, indem Sie geringe Leverage einsetzen und die Verluste pro Trade begrenzen. Entwickeln Sie eine klare Trading-Strategie mit festgelegten Ein- sowie Ausstiegsregeln und halten Sie sich strikt an Stop-Losses. Bleiben Sie mittels Echtzeitüberwachung und Preisbenachrichtigungen auf dem Laufenden. Das Wichtigste ist, dass Sie ruhig und rational bleiben.

Für Anfänger: Starten Sie mit Demo-Trading und nutzen Sie nur minimale Leverage.

Für erfahrene Trader: Führen Sie ein Trading-Tagebuch und optimieren Sie Ihre Hedging-Strategien.

Für fortgeschrittene Trader: Erwägen Sie die Einrichtung eines automatisierten Risikomanagementsystems.

Denken Sie daran, dass der Markt immer neue Chancen bietet, aber der Schutz Ihres Kapitals der Schlüssel zum langfristigen Erfolg ist. Ein solides, risikobewusstes Trading-System wird immer besser abschneiden als kurzfristige Gewinne. Ihr Überleben auf dem Markt hängt davon ab.

FAQ

1. Kann eine Liquidation im Isolated-Margin-Modus erfolgen?

Ja. Eine Liquidation kann auch im Isolated-Margin-Modus erfolgen, jedoch sind die Verluste auf die dieser bestimmten Position zugewiesene Margin beschränkt. Dies hilft dabei, den Rest Ihres Kontosaldos vor negativen Konsequenzen zu schützen, falls ein Trade schiefgeht.

2. Kann ich meine Position vor der Liquidation manuell schließen?

Ja. Sie können Ihre Position jederzeit manuell schließen, bevor die Liquidation ausgelöst wird. Es wird oft empfohlen, eine Position frühzeitig zu schließen, wenn sich Ihre Margin-Quote 100 % nähert, insbesondere bei volatilen Märkten.

3. Wie kann ich mein Liquidationsrisiko in Echtzeit überwachen?

Nutzen Sie den Margin-Quoten-Indikator und die Preisbenachrichtigungen von Bitget. Sie können auch den Liquidationsrechner verwenden, um Ihre Risikostufe einzuschätzen. Überprüfen Sie regelmäßig Ihren Margin-Saldo, Ihre Finanzierungsgebühren und Ihren nicht realisierten P&L, um einer möglichen Liquidation zuvorzukommen.

4. Beeinflusst die Finanzierungsrate mein Liquidationsrisiko?

Ja. Wenn Sie über einen längeren Zeitraum hinweg Finanzierungsgebühren in eine Richtung zahlen (z. B. zahlen Sie eine positive Finanzierungsrate, während Sie eine Long-Position halten), verringert sich Ihr Margin-Saldo allmählich, wodurch Sie näher an eine Liquidation kommen.

5. Was passiert mit meinen offenen Orders nach der Liquidation?

Während der Liquidation werden alle offenen Orders, die mit der betroffenen Position in Zusammenhang stehen, automatisch storniert. Im Cross-Margin-Modus können alle offenen Orders, einschließlich derjenigen, die nicht direkt mit der liquidierten Position verbunden sind, storniert werden, um Ihren verbleibenden Saldo zu erhalten.

Haftungsausschluss und Risikohinweis

Alle von Bitget zur Verfügung gestellten Trading-Tutorials dienen nur zu Bildungszwecken und sollten nicht als Finanzberatung angesehen werden. Die vorgestellten Strategien und Beispiele dienen der Veranschaulichung und spiegeln nicht unbedingt die tatsächlichen Marktbedingungen wider. Das Traden mit Kryptowährungen birgt erhebliche Risiken, einschließlich des potenziellen Verlusts Ihrer Assets. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist keine Garantie für zukünftige Ergebnisse. Recherchieren Sie immer gründlich und machen Sie sich mit den Risiken vertraut. Bitget ist nicht verantwortlich für die Trading-Entscheidungen von Nutzern.

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