Tom Lee: Die Baisse der Technologieriesen ist vorbei, aber andere Sektoren könnten einem „rollierenden Bärenmarkt“ ausgesetzt sein.
BlockBeats News, 27. Mai: Tom Lee, Forschungsleiter von Fundstrat, erklärte, dass trotz der Erholung der „Big Tech Seven“ das Gesamtrisiko am Markt nicht verschwunden sei und andere Sektoren im Laufe des Jahres 2026 allmählich in einen „rotierenden Bärenmarkt“ eintreten könnten.
Er ist der Ansicht, dass die Nachfrage nach KI weiterhin stark bleibt, was die großen Indizes bis zum Jahresende stabil halten wird, jedoch werden sich die internen Divergenzen am Markt verschärfen. In einem Interview mit CNBC sagte er: „Der Bärenmarkt bei den Big Tech Seven und im Softwaresektor ist bereits vorbei“, betonte jedoch, dass dies nicht den Gesamtmarkt repräsentiere.
Lee verwies auf drei große potenzielle Störfaktoren: Schwankungen im mittelfristigen Wahlzyklus, Verkaufsdruck nach Ablauf der Lock-up-Periode bei Tech-IPOs sowie Engpässe in der Energieversorgung. Er sieht Energie als das unmittelbarste Risiko und warnt: „Ein Moment der Wahrheit naht: Ein Mangel an Ölproduktlagerbeständen, der kurzfristig nicht behoben werden kann“, und dadurch geraten energieabhängige Unternehmen unter Druck.
Er bleibt bezüglich der zentralen Stützen der US-Wirtschaft – Energieunabhängigkeit und KI-getriebene Produktivitätssteigerungen – optimistisch und rät Anlegern, sich auf Bereiche mit hoher Gewinnsicherheit zu konzentrieren: „Wirklich gestärkt werden Unternehmen, die knappe Ressourcen kontrollieren.“ Er erwähnte, dass der Halbleitersektor Anzeichen einer Überhitzung zeige, aber kurzfristig setze Kapital weiterhin auf KI-Zulieferer und Technologieführer, während andere Branchen allmählich in eine Korrekturphase eintreten könnten.
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