Société Générale: Der Goldpreis ist vor zwei Monaten unter die 50-Tage-Durchschnittslinie gefallen, wodurch das Abwärtsrisiko zunimmt.
Huitong News, 21. Mai—— Der Goldpreis ist kürzlich unter die Marke von 4500 US-Dollar pro Unze gefallen, was erneut Abwärtsdruck erzeugt. Rohstoffanalysten der Societe Generale (nachfolgend „Societe Generale“) betonen, dass derzeit mehrere entscheidende technische Niveaus als starke Unterstützungsbarriere fungieren; sollte diese verlorengehen, könnte der Goldpreis um weitere zehn Prozent fallen.
Der Goldpreis ist kürzlich unter die Marke von 4500 US-Dollar pro Unze gefallen, was erneut Abwärtsdruck erzeugt. Rohstoffanalysten der Societe Generale (nachfolgend „Societe Generale“) betonen, dass derzeit mehrere entscheidende technische Niveaus als starke Unterstützungsbarriere fungieren; sollte diese verlorengehen, könnte der Goldpreis um weitere zehn Prozent fallen.
Analysten erklärten im neuesten Bericht, dass der Goldpreis seit dem Bruch der 50-Tage-Durchschnittslinie (50-DMA) vor zwei Monaten weiterhin unter Druck steht. „Seit der Goldpreis im März dieses Jahres die 50-Tage-Durchschnittslinie unterschritten hat, befindet er sich in einer Korrekturbewegung. Trotz nachfolgender Erholungsversuche konnte das Niveau nicht zurückerobert werden, was die Stärke des Bärenmarktes unterstreicht.“
Societe Generale stellt klar, dass der Bereich um 4350 US-Dollar, in dem die 200-Tage-Durchschnittslinie (200-DMA) und der mehrjährige Aufwärtstrend zusammentreffen, derzeit die wichtigste Unterstützung für Gold bildet. „Der langfristige 200-Tage-Durchschnitt zusammen mit dem mehrjährigen Aufwärtstrend bildet bei etwa 4350 US-Dollar eine entscheidende Unterstützung – ob der Goldpreis dieses Niveau hält und eine Wende schafft, ist von zentraler Bedeutung.“
Die Analysten warnen weiter: Gold hat die wichtige Marke von 4500 US-Dollar bereits unterschritten. Die einzige Chance, die tiefere Korrektur zu stoppen, besteht im Halten der 200-Tage-Durchschnittslinie bei 4353 US-Dollar; andernfalls dürfte der Goldpreis tendenziell auf 4100 US-Dollar sinken. Sollte es kurzfristig zu einer Erholung kommen, bildet die Zone zwischen dem vorherigen Hoch von 4685 US-Dollar und 4775 US-Dollar einen starken Widerstand.
Bereits am 23. März veröffentlichte Societe Generale den Multi-Asset-Strategiebericht für das zweite Quartal, in dem sie erstmals seit 2022 den Gold-Anteil reduziert und kein Übergewicht mehr hält. Die Investitionsstrategie wurde angepasst, der Goldanteil sank von 10 % im ersten Quartal auf 7 %, mit Fokus auf ausgeglichene Allokation.
Bemerkenswert ist, dass Societe Generale trotz des geringeren Bestands weiterhin optimistisch bezüglich des Goldmarktes bleibt und das Kursziel von 6000 US-Dollar zum Jahresende beibehält.
Auf Gesamtportfolioebene optimiert Societe Generale die Struktur, reduziert die Aktienquote um 5 % und erhöht das Engagement bei Rohstoffen. Besonders hervorzuheben ist der Anstieg des Rohstoffanteils von 0 % auf 8 % im Vergleich zum ersten Quartal, mit besonderem Fokus auf das Potenzial des Energiesektors.
(Tageschart Spotgold, Quelle: Yihuitong)
Die Bank erklärte: „Diese Asset-Allokation konzentriert sich stärker auf langfristige makroökonomische Strategie, verstärkt das Rohstoffengagement und erweitert den Aktienanlagenfokus – nicht mehr nur auf US-Tech. Rohstoffe sind der zentrale Bestandteil einer geostrategisch unabhängigen Strategie. Selbst wenn sich die Lage im Nahen Osten stabilisiert, wird der internationale Ölpreis kaum wieder in die früher prognostizierte Spanne von 55 US-Dollar zurückfallen.“
Laut der jüngsten Prognose von Societe Generale wird der Brent-Ölpreis im zweiten Quartal 2026 auf 77 US-Dollar pro Barrel fallen, im vierten Quartal auf 68 US-Dollar, sich mittelfristig jedoch wieder erholen. Grund hierfür ist, dass die US-Ölproduktion ihren Höhepunkt erreicht hat und die OPEC Anteile zurückgewinnt. Kupfer profitiert vom langfristigen Bedarf durch die globale Elektrifizierung und den Bau von Datenzentren und erhält so stabile Unterstützung.
Kernursache für Umschichtung: Volatilität des Goldpreises explodiert, Sicherheitsfunktion unwirksam
Societe Generale räumt ein, dass die zunehmende Volatilität beim Goldpreis der Hauptgrund für die Umschichtung ist und prognostiziert, dass Gold in den kommenden 12 Monaten zu den volatilsten Assetklassen gehören wird. „Die aktuelle Lage im Nahen Osten hat Risikovermeidung an den Märkten ausgelöst, aber Gold konnte die Verluste im Aktienmarkt nicht wirksam kompensieren. Gleichzeitig ist die kurzfristige Volatilität des Goldes deutlich stärker gestiegen als bei anderen wichtigen Anlageklassen.“
Analysten fügen hinzu: Hinsichtlich der Korrelation mit anderen Assets bewegt sich Gold aktuell ähnlich wie die meisten anderen großen Anlageklassen, was für strikt volatilitätskontrollierte Portfolios ein klares Hindernis darstellt: Hohe Gold-Volatilität gepaart mit gleichläufigen Bewegungen.
Im Aktienbereich reduziert Societe Generale den Anteil an US-Aktien, Aktien aus Schwellenländern und China-Festland, während sie europäische Aktien (außer Großbritannien) ausbaut. Der Bank zufolge werden die Zweifel an der Nachhaltigkeit des AI-Booms lauter, daher ist man gegenüber US-Aktien vorsichtig eingestellt, setzt bevorzugt auf Gleichgewicht im S&P 500, um Klumpenrisiken zu umgehen und vielfältige Aufwärtschancen zu erschließen; die konjunkturelle Erholung Europas macht diese Region weiterhin zur wichtigen Übergewichtung.
Die Fixed Income-Quote bleibt stabil: 25 % in Staatsanleihen, 5 % in Unternehmensanleihen, 5 % Kassenbestand zur Sicherung der Liquidität.
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