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Energiepreisschock und hohe Inflation bremsen das Wirtschaftswachstum Japans im Jahr 2026; ING erwartet zwei Zinserhöhungen.

Energiepreisschock und hohe Inflation bremsen das Wirtschaftswachstum Japans im Jahr 2026; ING erwartet zwei Zinserhöhungen.

汇通财经汇通财经2026/05/19 11:07
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  1. Japan steht vor einem schwächeren Wirtschaftsausblick für das zweite Quartal und die Zeit danach, da anhaltende Energieschocks und Inflation das Wachstum voraussichtlich dämpfen werden. Premierminister Sanae Takaichi erwägt die Aufstellung eines zusätzlichen Haushalts, um im Sommer Benzin- und Treibstoffpreise zu subventionieren. Ein leitender Volkswirt von ING weist jedoch darauf hin, dass es sich dabei um Soforthilfe und nicht um Konjunkturmaßnahmen handelt, weshalb der Multiplikatoreffekt auf das Wachstum begrenzt ist.
  2. Japan ist stark auf Rohöl aus dem Nahen Osten angewiesen, das über die Straße von Hormus transportiert wird, welche seit dem 28. Februar faktisch geschlossen ist. Die Bank of Japan beobachtet die Auswirkungen der Energiekrise auf die Inflation genau. In der Sitzung im April wurde angenommen, dass die Inflation im Haushaltsjahr 2026 vor dem Hintergrund des von dem Nahost-Krieg getriebenen Rohölpreises voraussichtlich auf 2,5%-3,0% steigen wird.
  3. ING prognostiziert für 2026 zwei Zinserhöhungen, jeweils im Juni und im vierten Quartal, insgesamt um 50 Basispunkte. Der Zeitpunkt der zweiten Zinserhöhung hängt von der Entwicklung der Lage im Nahen Osten und der Fähigkeit der Bank of Japan ab, die Regierung von höheren Zinssätzen zu überzeugen.
  4. Volkswirte des Oxford Economics Institute geben an, dass steigende Kosten die Unternehmensgewinne schmälern und die Investitionstätigkeit belasten werden. Selbst wenn der Krieg zum Quartalsende endet oder sich die Energieversorgung verbessert, wird das Anlegen von Öl und Erdgas zu einem Importboom führen, was das Wachstum im dritten Quartal dämpft.
  5. Das BIP Japans stieg im ersten Quartal um 0,5% gegenüber dem Vorquartal und übertraf damit die Erwartungen, jedoch hat ING die Prognose für das BIP im zweiten Quartal auf 0,2% gesenkt und erwartet für das dritte Quartal eine weitere Abschwächung auf 0,0%. Lagerbestände und Nettoexporte dürften das Gesamtwachstum belasten, aber staatliche Subventionen und ein solides Lohnwachstum sollten den Konsum stützen. Die Wirtschaft befindet sich in einem Tauziehen zwischen moderater Abschwächung und politischer Unterstützung.
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