Die kanadische Bundesregierung plant, Kryptowährungs-ATMs zu verbieten, um Betrugsaktivitäten zu bekämpfen.
Odaily berichtete, dass die kanadische Bundesregierung in dem am Dienstag dieser Woche veröffentlichten Frühjahrswirtschaftsbericht angekündigt hat, Kryptowährungs-ATMs zu verbieten, um die Bevölkerung vor Betrug zu schützen. Die Regierung definiert Kryptowährungs-ATMs als ein Hauptmittel für Betrüger, Opfer zu täuschen, und für Kriminelle, illegale Gelder zu transferieren.
Die vorherige Analyse von FINTRAC zeigte, dass Kryptowährungs-ATMs in Kanada zum Hauptkanal für Betrüger geworden sind, um Gelder von Opfern zu erhalten. Da diese Geräte kein Bankkonto erfordern und es keine manuelle Überprüfung gibt, erfolgt die Geldübertragung schnell und ist schwer nachzuverfolgen. Derzeit gibt es in Kanada fast 4.000 Kryptowährungs-ATMs, was weltweit die höchste Anzahl pro Kopf bedeutet. Die kanadische Regierung erklärte, dass diese Maßnahme sicherstellen soll, dass Bürger beim Kauf von virtuellen Währungen über physische Finanzdienstleistungsunternehmen besser vor illegalen Aktivitäten geschützt sind. Zuvor haben Länder wie Großbritannien, Neuseeland und Australien bereits Beschränkungen oder Verbote gegen Kryptowährungs-ATMs erlassen.
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